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PreFlight on the way

von Torsten Hertel 03 Jul, 2017
Preflight - oder was sagt uns das Dictionary ... Vorflugkontrolle

Das Bild oben zeigt auch eine Kontrolle, jedoch keine Vorflugkontrolle, aber eine Kontrolle des Autos.

Was wollen wir hiermit ausdrücken? Der PreFlight als solches ist kein fest verdrahtetes Vorgehen in der Vorstufe. Es ist eher ein "Sammelsurium" von vielen einzelnen Abfragen. Wird der eine gefragt, was ein PreFlight  macht, oder besser "Was macht Euer PreFlight?", werdet ihr immer unterschiedliche Antworten bekommen.

Aber was sagen die Hersteller? Hier mal von der Seite von Enfocus:

Zitat Anfang:

Der Begriff "Preflighting" stammt aus der Luftfahrt. Der Pilot trägt die Verantwortung dafür, die Flugtauglichkeit des Flugzeugs vor dem Start zu prüfen. Dies bedeutet, dass der Pilot vor jedem Flug bestimmte Prüfungen vornehmen muss.

Im Wesentlichen ist das Preflighting von PDF-Dokumenten das Gleiche: Der "Chefpilot", d. h. die Person, die ein PDF-Dokument erstellt oder verarbeitet, muss sicherstellen, dass das Dokument "flugtauglich" oder – besser gesagt – vor der Weiterleitung " ausgabetauglich" ist.  

"Ausgabetauglich" bedeutet, dass das PDF-Dokument "gebrauchsfertig" ist, wie z. B.:


  • Dass ein auf einer Vierfarben-Offsetdruckmaschine zu druckendes PDF-Dokument nur CMYK-Farben und alle notwendigen Schriften enthält.
  • Dass ein zur Online-Ansicht bestimmtes PDF-Dokument nur RGB-Bilder enthält

Außerdem können Eigenschaften eines PDF-Dokuments, die den Anforderungen der Preflight-Prüfung nicht gerecht werden, als "Problem" gemeldet und in einem Arbeitsgang behoben werden.

Zitat Ende!

Soviel so gut, aber was bedeutet dies für unsere tagtägliche Arbeit?

Ausgabetauglich?? Gebrauchsfertig?? Wer definiert hier was? Und schon sind die Probleme hausgemacht. Es gibt eine Vielzahl an Ausgabemöglichkeiten - Hardware aber auch Software-Seitig, also auf unterschiedlichen Druckmaschinen, bzw. Druckverfahren und auf unterschiedlichen Papiersorten / Papierarten. Aber mal Hand aufs Herz, welche Vorstufe prüft tatsächlich auf die Kombination von Maschine und Papier? Aber müsste dies nicht - laut Definition auch von Enfocus - dies der Fall sein?

Hier kommt wieder die all gemeingültige Antwort: Eigentlich schon, aber ... Wer schon einmal in einer Vorstufe gewesen ist, sieht, wie es oft zugeht. Es wird suggeriert, dass es keine Zeit gibt und alles muss schnell, schnell gehen. Mit dem Ergebnis, dass die Vorflugkontrolle nicht komplett (oder besser ausgabespezifisch) vorgenommen wird. Jetzt haben wir zwar die Druckdaten an der Druckmaschine, weil wir uns beeilt haben, aber mit dem Ergebnis, dass der Kunde in die Röhre schaut und sagt, "Nein, das habe ich so nicht bestellt!"  - oder um in der Fliegersprache zu bleiben, der Pilot ist nach Hamburg geflogen, obwohl er nach Berlin sollte.

Sein leuchtendes Gelb ist matt, seine optischen Effekte verwässert. Aber wer trägt nun die Schuld? Ok, dies können wir an dieser Stelle nicht klären, aber es zeigt, dass die Anforderungen des Kunden und die Umsetzung in einer Druckerei nicht immer einfach ist. Der Kunde sitz vor seinem Rechner und betrachtet seine PowerPoint/Word Kreationen vor einem nicht kalibrierten Monitor an und findet das Ergebnis - für sich betrachtet - absolut Klasse.

Jetzt werden seine Daten verarbeitet und er erhält - naturgemäß - nicht wirklich das, was er "augenscheinlich" bestellt hat. Hier wird es keine General-Lösung geben, aber es kann in einem Dialog erfolgen, was er tatsächlich bestellt hat. Ein farbverbindlicher Proof kann hier Abhilfe schaffen, dieser natürlich nicht immer nach Schema F, sondern in Abhängigkeit der Papierklasse und des Druckverfahrens.

Hier stellt sich natürlich die Frage, des WIE, dies werden wir in einem der nächsten Blogbeiträge klären und auf das Thema ICC Profile und DeviceLink Profile eingehen. 

Wir waren jedoch noch in der Lösung der Frage, "Was ist denn alles in einem PreFlight enthalten?"

Auch hier gibt es keine Checkliste, was alles überprüft werden muss. Hier liegt es oftmals daran, wo die Druck-Daten herkommen und wer die Druck-Daten erzeugt. Obwohl auch Agenturen schöne Hürden einbauen, die die Vorstufen zur Verzweiflung bringen. Da Kreativität oftmals keine Grenzen kennen, können diese jedoch im Druck schon mal (schnell) erreicht werden.

Wenn man sich auf die Basics zurück schraubt, sollte es Farbe, Schrift und Bild sein. Hört sich blöd an, umschreibt aber eine Vielzahl an möglichen Prüfungen.

In welchem Farbraum wurden die Daten angelegt? In welchem Farbraum kann gedruckt werden? Wie werden die Daten umgerechnet? Wurden Sonderfarben angelegt? Wurde Deckweiß verwendet?

Sind die Schriftarten eingebettet? Sind die Schriftarten für den Druck lizenziert? Ist schwarzer Text, tatsächlich schwarzer Text? Wurde schwarzer Text auf überdrucken eingestellt?

Ist die Bildauflösung ausreichend?

Alles "Kleinigkeiten" die ohne Vorflugkontrolle zu einem Desaster im Druck führen können und garantiert auch zu einer Reklamation durch den Kunden, wenn hier gravierende Themen nicht berücksichtigt wurden. Stellt Euch vor eine Imagekampagne in einer hohen Auflage und die verwendete Hausschrift des Kunden war nicht eingebettet und es wurde trotzdem gedruckt. Von mir aus wurden 99% der Buchstaben korrekt interpretiert, aber der eine Buchstabe kann es ausmachen ... Und schon ist das Ä vielleicht ein $ae.

Mit einer einfachen Prüfung, ob Schriftarten eingebettet sind, wäre dies allerdings nicht passiert.

Also zu guter Schluss, warum machen wir einen PreFlight. Wir machen einen PreFlight um:

- um zu überprüfen, ob die kreativen Daten in Abhängigkeit unserer "Ausgabebedingungen" (sprich Papier und Druckverfahren) überhaupt gedruckt werden können, um die Qualität, die der Kunde in Auftrag gibt auch realisiert werden kann.

- oder einfach ausgedrückt: drucken wir das, was der Kunde auch bestellt.

So können wir uns Folgekosten einsparen und die Reklamationskosten reduzieren. Wer vorne Kontrolliert und Repariert, muss im Nachgang nicht wegwerfen und neu produzieren, denn der Kunde erwartet von uns, dass wir ihn bei "Ungereimtheiten" informieren und mit ihm eine Lösung aufzeigen.

Wenn Ihr spezielle Themen habt, informiert uns gerne hierüber, im nächsten Step werden wir dann einmal einzelne Themen, wie z.B. Farbe / Farbraum / Farbauftrag etc. beschäftigen

In diesem Sinne

Stay PreFlight




von Torsten Hertel 29 Jun, 2017
Wir gehen ONLINE

In unserem BLOG wollen wir Euch zeigen, warum wir eigentlich einen PreFlight machen. Was kann er überhaupt oder vielleicht auch besser, was kann er nicht ...

Wir sagen erst einmal "Locker bleiben bei schlechten Druckdaten" - es gibt eine Vielzahl von Tools, die uns das tagtägliche Arbeiten erleichtern sollen, aber seien wir mal ehrlich, oftmals verzweifeln wir auch an ihnen. Neues Release, Update, der Knopf der mir geholfen hatte ist nicht mehr da, wo er mal war - usw. usw.

Wir sind alle damit umgeben, dass wir tagtäglich Veränderungen vornehmen und auch Ertragen müssen - und das obwohl der Mensch ein Gewohnheitstier (oder Faultier?) ist.

Die tägliche Arbeitszeit (sollte) gleich bleiben, aber das was gemacht werden soll - bzw. die Erwartungshaltung vom Vorgesetzten, Kollegen, Kunden, Dienstleister - sie wächst und wächst.

Also lassen wir uns helfen, von der Vielzahl an Möglichkeiten, die uns die im Unternehmen vorliegenden Technik gewährt. Wir hören jeden Tag eine Vielzahl an Fachbegriffen - es werden mehr und mehr - jetzt schwirren die Begriffe Transformation und Diruption umher. Keiner traut sich zu Fragen und einige verdrehen die Augen und verstehen einfach nicht mehr, um was es geht.


Wir müssen wieder anfangen, eine einfache Sprache zu sprechen.

Was heißt es, "Der Gesamtfarbauftrag ist zu hoch"? Was bedeutet es, der "Masken-Rahmen entspricht nicht dem Endformat-Rahmen"? oder noch besser "Wenn das Seitenrahmen-Layout nicht der Druck Spezifikation entspricht, kann der Auftrag nicht fehlerfrei montiert werden". Können wir etwas damit anfangen?

Man stelle sich folgende Situation vor, ein Standard PreFlight von PitStop hat uns diese Fehlermeldung übermittelt:

Wenn das Seitenrahmen-Layout nicht der Druck Spezifikation entspricht, kann der Auftrag nicht fehlerfrei montiert werden

Der Auszubildende folgt diesem Eintrag und wendet sich an den Kunden ... der Kunde fragt nur und jetzt?

Sicherlich, werden sehr viele, etwas mit diesem Hinweis anfangen können - aber seit gewiss - nicht alle. Dies hat unsere Erfahrung gezeigt.

Ab Juli werden wir uns den ein oder andere Hinweis / Fehlermeldung / Warnmeldung zu Gemüte führen und einmal analysieren, was heißt es denn für uns? Muss ich den Kunden mit involvieren, kann ich eigenständig Änderungen vornehmen (ja natürlich - ansonsten wären ja auch generell keine automatischen Korrekturen möglich). Die Hinweise sind zum teil sehr kryptisch und nicht wirklich verständlich. Mich persönlich erinnert dies an Windows "Bitten wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator" - was ist, wenn ich der Systemadministrator bin?

Wir wollen ein wenig Licht in die Dunkelheit bringen.

Wir freuen uns, mit Euch in Kontakt zu treten und freuen uns auf einen regen Austausch.

Stay PreFlight


PreFlight on the way

von Torsten Hertel 03 Jul, 2017
Preflight - oder was sagt uns das Dictionary ... Vorflugkontrolle

Das Bild oben zeigt auch eine Kontrolle, jedoch keine Vorflugkontrolle, aber eine Kontrolle des Autos.

Was wollen wir hiermit ausdrücken? Der PreFlight als solches ist kein fest verdrahtetes Vorgehen in der Vorstufe. Es ist eher ein "Sammelsurium" von vielen einzelnen Abfragen. Wird der eine gefragt, was ein PreFlight  macht, oder besser "Was macht Euer PreFlight?", werdet ihr immer unterschiedliche Antworten bekommen.

Aber was sagen die Hersteller? Hier mal von der Seite von Enfocus:

Zitat Anfang:

Der Begriff "Preflighting" stammt aus der Luftfahrt. Der Pilot trägt die Verantwortung dafür, die Flugtauglichkeit des Flugzeugs vor dem Start zu prüfen. Dies bedeutet, dass der Pilot vor jedem Flug bestimmte Prüfungen vornehmen muss.

Im Wesentlichen ist das Preflighting von PDF-Dokumenten das Gleiche: Der "Chefpilot", d. h. die Person, die ein PDF-Dokument erstellt oder verarbeitet, muss sicherstellen, dass das Dokument "flugtauglich" oder – besser gesagt – vor der Weiterleitung " ausgabetauglich" ist.  

"Ausgabetauglich" bedeutet, dass das PDF-Dokument "gebrauchsfertig" ist, wie z. B.:


  • Dass ein auf einer Vierfarben-Offsetdruckmaschine zu druckendes PDF-Dokument nur CMYK-Farben und alle notwendigen Schriften enthält.
  • Dass ein zur Online-Ansicht bestimmtes PDF-Dokument nur RGB-Bilder enthält

Außerdem können Eigenschaften eines PDF-Dokuments, die den Anforderungen der Preflight-Prüfung nicht gerecht werden, als "Problem" gemeldet und in einem Arbeitsgang behoben werden.

Zitat Ende!

Soviel so gut, aber was bedeutet dies für unsere tagtägliche Arbeit?

Ausgabetauglich?? Gebrauchsfertig?? Wer definiert hier was? Und schon sind die Probleme hausgemacht. Es gibt eine Vielzahl an Ausgabemöglichkeiten - Hardware aber auch Software-Seitig, also auf unterschiedlichen Druckmaschinen, bzw. Druckverfahren und auf unterschiedlichen Papiersorten / Papierarten. Aber mal Hand aufs Herz, welche Vorstufe prüft tatsächlich auf die Kombination von Maschine und Papier? Aber müsste dies nicht - laut Definition auch von Enfocus - dies der Fall sein?

Hier kommt wieder die all gemeingültige Antwort: Eigentlich schon, aber ... Wer schon einmal in einer Vorstufe gewesen ist, sieht, wie es oft zugeht. Es wird suggeriert, dass es keine Zeit gibt und alles muss schnell, schnell gehen. Mit dem Ergebnis, dass die Vorflugkontrolle nicht komplett (oder besser ausgabespezifisch) vorgenommen wird. Jetzt haben wir zwar die Druckdaten an der Druckmaschine, weil wir uns beeilt haben, aber mit dem Ergebnis, dass der Kunde in die Röhre schaut und sagt, "Nein, das habe ich so nicht bestellt!"  - oder um in der Fliegersprache zu bleiben, der Pilot ist nach Hamburg geflogen, obwohl er nach Berlin sollte.

Sein leuchtendes Gelb ist matt, seine optischen Effekte verwässert. Aber wer trägt nun die Schuld? Ok, dies können wir an dieser Stelle nicht klären, aber es zeigt, dass die Anforderungen des Kunden und die Umsetzung in einer Druckerei nicht immer einfach ist. Der Kunde sitz vor seinem Rechner und betrachtet seine PowerPoint/Word Kreationen vor einem nicht kalibrierten Monitor an und findet das Ergebnis - für sich betrachtet - absolut Klasse.

Jetzt werden seine Daten verarbeitet und er erhält - naturgemäß - nicht wirklich das, was er "augenscheinlich" bestellt hat. Hier wird es keine General-Lösung geben, aber es kann in einem Dialog erfolgen, was er tatsächlich bestellt hat. Ein farbverbindlicher Proof kann hier Abhilfe schaffen, dieser natürlich nicht immer nach Schema F, sondern in Abhängigkeit der Papierklasse und des Druckverfahrens.

Hier stellt sich natürlich die Frage, des WIE, dies werden wir in einem der nächsten Blogbeiträge klären und auf das Thema ICC Profile und DeviceLink Profile eingehen. 

Wir waren jedoch noch in der Lösung der Frage, "Was ist denn alles in einem PreFlight enthalten?"

Auch hier gibt es keine Checkliste, was alles überprüft werden muss. Hier liegt es oftmals daran, wo die Druck-Daten herkommen und wer die Druck-Daten erzeugt. Obwohl auch Agenturen schöne Hürden einbauen, die die Vorstufen zur Verzweiflung bringen. Da Kreativität oftmals keine Grenzen kennen, können diese jedoch im Druck schon mal (schnell) erreicht werden.

Wenn man sich auf die Basics zurück schraubt, sollte es Farbe, Schrift und Bild sein. Hört sich blöd an, umschreibt aber eine Vielzahl an möglichen Prüfungen.

In welchem Farbraum wurden die Daten angelegt? In welchem Farbraum kann gedruckt werden? Wie werden die Daten umgerechnet? Wurden Sonderfarben angelegt? Wurde Deckweiß verwendet?

Sind die Schriftarten eingebettet? Sind die Schriftarten für den Druck lizenziert? Ist schwarzer Text, tatsächlich schwarzer Text? Wurde schwarzer Text auf überdrucken eingestellt?

Ist die Bildauflösung ausreichend?

Alles "Kleinigkeiten" die ohne Vorflugkontrolle zu einem Desaster im Druck führen können und garantiert auch zu einer Reklamation durch den Kunden, wenn hier gravierende Themen nicht berücksichtigt wurden. Stellt Euch vor eine Imagekampagne in einer hohen Auflage und die verwendete Hausschrift des Kunden war nicht eingebettet und es wurde trotzdem gedruckt. Von mir aus wurden 99% der Buchstaben korrekt interpretiert, aber der eine Buchstabe kann es ausmachen ... Und schon ist das Ä vielleicht ein $ae.

Mit einer einfachen Prüfung, ob Schriftarten eingebettet sind, wäre dies allerdings nicht passiert.

Also zu guter Schluss, warum machen wir einen PreFlight. Wir machen einen PreFlight um:

- um zu überprüfen, ob die kreativen Daten in Abhängigkeit unserer "Ausgabebedingungen" (sprich Papier und Druckverfahren) überhaupt gedruckt werden können, um die Qualität, die der Kunde in Auftrag gibt auch realisiert werden kann.

- oder einfach ausgedrückt: drucken wir das, was der Kunde auch bestellt.

So können wir uns Folgekosten einsparen und die Reklamationskosten reduzieren. Wer vorne Kontrolliert und Repariert, muss im Nachgang nicht wegwerfen und neu produzieren, denn der Kunde erwartet von uns, dass wir ihn bei "Ungereimtheiten" informieren und mit ihm eine Lösung aufzeigen.

Wenn Ihr spezielle Themen habt, informiert uns gerne hierüber, im nächsten Step werden wir dann einmal einzelne Themen, wie z.B. Farbe / Farbraum / Farbauftrag etc. beschäftigen

In diesem Sinne

Stay PreFlight




von Torsten Hertel 29 Jun, 2017
Wir gehen ONLINE

In unserem BLOG wollen wir Euch zeigen, warum wir eigentlich einen PreFlight machen. Was kann er überhaupt oder vielleicht auch besser, was kann er nicht ...

Wir sagen erst einmal "Locker bleiben bei schlechten Druckdaten" - es gibt eine Vielzahl von Tools, die uns das tagtägliche Arbeiten erleichtern sollen, aber seien wir mal ehrlich, oftmals verzweifeln wir auch an ihnen. Neues Release, Update, der Knopf der mir geholfen hatte ist nicht mehr da, wo er mal war - usw. usw.

Wir sind alle damit umgeben, dass wir tagtäglich Veränderungen vornehmen und auch Ertragen müssen - und das obwohl der Mensch ein Gewohnheitstier (oder Faultier?) ist.

Die tägliche Arbeitszeit (sollte) gleich bleiben, aber das was gemacht werden soll - bzw. die Erwartungshaltung vom Vorgesetzten, Kollegen, Kunden, Dienstleister - sie wächst und wächst.

Also lassen wir uns helfen, von der Vielzahl an Möglichkeiten, die uns die im Unternehmen vorliegenden Technik gewährt. Wir hören jeden Tag eine Vielzahl an Fachbegriffen - es werden mehr und mehr - jetzt schwirren die Begriffe Transformation und Diruption umher. Keiner traut sich zu Fragen und einige verdrehen die Augen und verstehen einfach nicht mehr, um was es geht.


Wir müssen wieder anfangen, eine einfache Sprache zu sprechen.

Was heißt es, "Der Gesamtfarbauftrag ist zu hoch"? Was bedeutet es, der "Masken-Rahmen entspricht nicht dem Endformat-Rahmen"? oder noch besser "Wenn das Seitenrahmen-Layout nicht der Druck Spezifikation entspricht, kann der Auftrag nicht fehlerfrei montiert werden". Können wir etwas damit anfangen?

Man stelle sich folgende Situation vor, ein Standard PreFlight von PitStop hat uns diese Fehlermeldung übermittelt:

Wenn das Seitenrahmen-Layout nicht der Druck Spezifikation entspricht, kann der Auftrag nicht fehlerfrei montiert werden

Der Auszubildende folgt diesem Eintrag und wendet sich an den Kunden ... der Kunde fragt nur und jetzt?

Sicherlich, werden sehr viele, etwas mit diesem Hinweis anfangen können - aber seit gewiss - nicht alle. Dies hat unsere Erfahrung gezeigt.

Ab Juli werden wir uns den ein oder andere Hinweis / Fehlermeldung / Warnmeldung zu Gemüte führen und einmal analysieren, was heißt es denn für uns? Muss ich den Kunden mit involvieren, kann ich eigenständig Änderungen vornehmen (ja natürlich - ansonsten wären ja auch generell keine automatischen Korrekturen möglich). Die Hinweise sind zum teil sehr kryptisch und nicht wirklich verständlich. Mich persönlich erinnert dies an Windows "Bitten wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator" - was ist, wenn ich der Systemadministrator bin?

Wir wollen ein wenig Licht in die Dunkelheit bringen.

Wir freuen uns, mit Euch in Kontakt zu treten und freuen uns auf einen regen Austausch.

Stay PreFlight


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